Aktionswoche Gartenbau – Torffrei gärtnern! 3. bis 12. Mai 2024 Aktionswoche Gartenbau – Torffrei gärtnern! 3. bis 12. Mai 2024

Aktionswoche Gartenbau – Torffrei gärtnern! 3. bis 12. Mai 2024


Titel: Schützen Sie das Klima: Gärtnern ohne Torf!

Gärtnern ohne Torf leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Während der ersten bundesweiten Aktionswoche „Torffreie Gärtnerei!“ können Sie dazu beitragen und den Umstieg auf torffreie Erde ausprobieren. Mit der richtigen Auswahl an Erden und entsprechenden Pflegemaßnahmen unterscheidet sich das Gärtnern ohne Torf kaum von der herkömmlichen Methode, leistet aber einen signifikant größeren Beitrag zum Klimaschutz.

Diese Aktionswoche ist eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und wird durch verschiedene Firmen, Verbände und Umwelt- und Naturschutzorganisationen unterstützt. Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung des torffreien Gärtnerns zu schärfen. Weitere Informationen zur Aktionswoche und nützliche Tipps für das torffreie Gärtnern finden Sie auf www.torffrei.info.

Aber warum ohne Torf? Die Nutzung von Torf in Hobby- und Kulturerden trägt zur Klimaerwärmung bei, da durch Abbau und Nutzung der in Torf enthaltene Kohlenstoff über die Zeit in das Treibhausgas CO2 umgewandelt und freigesetzt wird. Daher ist torffreies Gärtnern ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

Zudem ist die CO2-Aufnahme durch erneute Vernässung über menschliche Zeiträume hinweg nicht möglich, daher gilt Torf nicht als nachwachsender Rohstoff. Aus diesem Grund muss der Torfabbau reduziert werden und das BMEL hat eine Strategie entwickelt, wie der Torfverbrauch gesenkt werden kann. Ziel ist es, die Verwendung von Torf im privaten Gartenbau bis 2026 komplett und im kommerziellen Gartenbau bis 2030 weitestgehend zu reduzieren.

Es gibt viele Alternativen zum Torf, zu denen hauptsächlich Grüngutkompost, Holzfasern und Kokosprodukte zählen. Diese Rohstoffe sind bereits heute in gartenbaulichen Substraten enthalten. Auch zukünftig könnten weitere Rohstoffe wie Torfmoose, die als Paludikultur auf wiedervernässten Flächen angebaut werden, eine Rolle spielen. Solche Alternativen könnten ausreichen, um den Torf im Gartenbau komplett zu ersetzen.

Unter dem Motto „Weniger Torf, mehr Schutz!“ informieren das Bundeslandwirtschaftsministerium und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe über Torfalternativen und torffreie Produkte am Markt und geben Veranstaltungshinweise und hilfreiche Tipps zum torffreien Gärtnern.



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